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Seelische
Störungen
Gemeint sind hiermit seelische Störungen wie beispielsweise Depression,
Angststörungen, Zwänge, Essstörungen oder Anpassungsstörungen.
Diese können das Leben der Betroffenen stark beeinflussen oder beherrschen,
so dass die Erwerbsfähigkeit, die Beziehungsfähigkeit und die
Genussfähigkeit ganz oder teilweise hinfällig werden können.
Dem Umfeld eines Patienten sind die Schwierigkeiten oft nicht verständlich
oder nachvollziehbar. Der Patient selbst durchläuft häufig erst
einen langen Prozess, bis eine Behandlungsnotwendigkeit eingestanden wird
und die Möglichkeit, sich Hilfe zu suchen in Erwägung gezogen
wird.
Spezifisch auf Probleme einwirken
Die meisten Störungsbereiche sind einer ambulanten psychotherapeutischen
Behandlung auf der Basis von einer Verhaltenstherapie gut zugänglich.
Die Verhaltenstherapie konzentriert sich auf die aktuell vorhandenen Schwierigkeiten,
wobei deren Entwicklungsbedingungen und vor allem deren aufrechterhaltende
Bedingungen genau erarbeitet werden, um spezifisch darauf einwirken zu
können. Nach eingehender Diagnostik werden individuelle Therapieziele
und -pläne erarbeitet und schrittweise umgesetzt, wobei der Patient
aktiv einbezogen wird.
Handlungsspielräume
erweitern
Durch die Verbesserung bestimmter Fertigkeiten (z.B. Soziale Kompetenz),
der Modifikation gedanklicher Verarbeitung und Reaktionsmuster und damit
verbundener Gefühle werden relativ zügig tragfähige Erfolge
erzielt. Handlungsspielräume werden erweitert und es ergeben sich
neue Sichtweisen. Das Ziel ist jeweils die Linderung oder Heilung der
Störung, so dass grundlegende Lebensbereiche wie Arbeit, Freizeit
und zwischenmenschliche Beziehungen wieder erfüllt werden können,
so dass das Leben sinnvoll, überschaubar und handhabbar ist.
Näheres zum Vorgehen in der Verhaltenstherapie finden Sie unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltenstherapie
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