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Negativspirale
Die Paarbeziehung stellt für die meisten Menschen neben der Beziehung
zu Kindern und Eltern die wichtigste Säule im sozialen Gefüge
dar. Treten wiederkehrende Störungen auf, führt dies meist über
eine Negativspirale in die Verschlechterung der Beziehungsqualität.
Gegenseitige negative Zuschreibungen und unangenehme Reaktionen der Partner
überwiegen immer mehr, gegenseitiges Interesse, Nähe und Sexualität
werden zur Mangelerscheinung. Dies kann zur massiven Belastung werden,
die für den eigenen Lebensentwurf als sehr bedrohlich erlebt wird.
Wertschätzende
Gegenseitigkeit
Die erlebte Ausweglosigkeit einer nicht gelingenden Kommunikation kann
in einer Paartherapie verändert werden. Auch hier steht für
mich die Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und der Geschichte des
Paares einer Einleitung von Veränderung voran. Gemeinsam mit dem
Paar kläre ich die Ziele der Partner für die Beratung und die
vorhandenen Ressourcen. Mein Ziel in der Beratung ist es, dem Paar den
Weg zurück in eine wertschätzende Gegenseitigkeit aufzuzeigen.
Im Sinne des systemischen Therapieansatzes betrachte ich zusammen mit
dem Paar, wodurch ein Problem entsteht und wodurch es aufrechterhalten
wird. Häufig tragen die unternommenen Bemühungen und Lösungsversuche
eher dazu bei, alles noch schlimmer zu machen, was für die Beteiligten
zunächst nicht greifbar ist. Mittels bestimmter Fragestellungen und
Überlegungen helfe ich dem Paar, ihre Beziehung oder ihr Anliegen
unter einem neuen Blickwinkel anzuschauen, so dass Lösungen entwickelt
werden können.
Mehr
Nähe, mehr Individualität
Schwierige Übergänge in der Beziehung (Ende der romantischen
Liebe, Elternschaft, Karriere, Pensionierung) können genutzt werden,
um sich (wieder) besser zu verstehen und sich in mehr Nähe und/oder
mehr Individualität neu zu finden.
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